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Elefanten Camp <3

Endlich mal ein bisschen Zeit für einen neuen Eintrag, in den letzten Tagen ist viel passiert..

Man sagt, man soll gehen wenn es am schönsten ist. Ja, das war eindeutig der schönste Teil unserer Reise, und nein, ich will trotzdem nicht gehen!!
Die Rede ist von den drei Tagen die wir im Elephant Special Tours Camp verbracht haben.

Am Montag wurden wir früh abgeholt und sind 1 1/2 Stunden nach Mae Sapok, dem kleineren Dorf in dem wir untergebracht waren gefahren. Hier werden wir gleich von unserem Guide Marius in Empfang genommen und in unseren Bungalow gebracht. Lange Zeit nehmen wir uns aber nicht um uns einzurichten. Schnell treffen wir uns wieder unten mit Marius und lernen Jana und Ricardo, ein älteres Ehepaar aus dem Osten ;P und Kati und Michi die um die 30 sind und aus der Schweiz kommen kennen. Wir 6 bilden die Truppe, die Marius für die nächsten Tage bespaßen darf :D ;P Zusammen fahren wir zu dem Elefanten Camp, das 5 Minuten außerhalb liegt und sehen die ersten zwei Elefanten, die zu unserem Camp gehören (einer der zwei, Mae Kaphat, wird später Marcis Elefant, aber das wissen wir ja noch nicht ;P). Mit Blick auf die 2 Elefantendamen, erzählt uns Marius eine ganze menge Wissenswertes und Interessenates über Elefanten im Allgemeinen und dann ist es endlich so weit.. "So, dann können wir jetzt auch die anderen Elefanten holen und dann gehts los." Nach ein paar Worten mit den Mahuts, kommt ein Elefant nach dem anderen den Abhang runter gelaufen, an unserem Sitzplatz vorbei, und runter ins Tal zu den anderen. Als die 5 Kühe und der Bulle (sogar mit einem Stoßzahn) versammelt sind nimmt Marius uns mit runter und fängt an zu grübeln.. welcher Mensch wird welchem Elefanten zugeteilt??? Scheinbar eine Entscheidung getroffen, gehen wir zu der ersten Elefantenkuh. Zuerst wird Mae Bon Tong uns vorgestellt, dann wird sie Jana zu geteilt. Und weiter gehts.. Marci darf für die nächsten Tage auf Mae Kaphat reiten, eine ca. 50 Jährige Elefantenkuh die irgendwie kompakt und super süß aussieht und fast komplett Bild, aber trotzdem super lieb ist. Die nächsten 2 Paare werden gebildet und endlich ist mein Elefant an der Reihe. Mae Wan Mai (bedeutet neuer Tag) ist in unserer Gruppe die größte Kuh und nach Meinung vieler Leute auch die hübscheste ;P <3
Alle haben ihren Elefanten, jetzt dürfen wir uns mit ihnen anfreunden, sprechen und sie anfassen, damit wir uns an einander gewöhnen. Danach wird nicht lange gefackelt, wir bekommen die drei wichtigsten Kommandos beigebracht: Geh, Steh und geh zur Seite und schon dürfen wir aufsteigen (wie im Film wird der Kopf auf Kommando gesenkt und wir können drauf hüpfen) es uns im Nacken von dem jeweiligen Elefanten bequem machen und eine Runde im Kreis reiten. Zuerst ziemlich wackelig, dann aber echt cool!! <3 <3
Nach unserem ersten Ritt dürfen die Elefanten Mittagspause machen, genau wie wir auch.
Im Camp wird frisch für uns gekocht. Uns wird ein tailändisches Reisgericht serviert und wie sollte es anders sein, natürlich mit Spiegelei dazu (scheinbar lieben die Thailänder Eier.. egal was auf den Tisch kommt, es wird Rührei untergemischt oder oben drauf ein Spiegelei platziert :D).
Nach der Pause treten wir unseren ersten langen Ritt an. Aber vorher nehmen die Elefanten noch ein Bad im Fluss (alle außer Marcis, der mag nicht baden.. ). Wir dürfen mit ins Wasser und beim Elefanten "waschen" helfen :D dann wird aufgesessen und wir folgen dem Fluss, reiten teilweise daneben und auch mal im Wasser und passen auf das wir nicht runter fallen :D
Nachdem wir uns fürs erste von Mae Kaphat und Mae Wan Mai verabschiedet haben besuchen wir noch eines der Khareen Dörfer die in der Gegend stark vertreten sind und auf die die Thais eher hinab blicken. Fast alle der Mahuts sind Khareen, und so sammeln wir Eindrücke, wie die Familien der Männer leben. Direkt beim Dorf liegt ein kleiner Fluss der aufgestaut wurde und von Marius nur als Schwimmbad bezeichnet wird. Tatsächlich tobt hier ein Haufen Kinder im Wasser die von einer schmalen Holzbrücke springen und sich gegenseitig nass spritzen. Marius besorgt jedem von uns eine Dose Cola oder Bier und wir nehmen auf einem platten Felsen am Rand Platz und lassen den Tag ausklingen.

Am zweiten Tag machen wir auf dem Weg zum Camp nochmal kurz für 10 Minuten halt. Nichts ahnend klettern wir aus dem Jeep und sind plötzlich von einer Horde Kinder umringt, die alle irgendwas wollen, die meisten auf den Arm.. :D
Marius hat uns zu einem Khareen Kindergarten gebracht, der von der Tong Wai Stiftung finanziert wird, die auch in Verbindung mit dem Elefantencamp steht. Die Info musste mir Marci allerdings nachträglich geben, denn in dem Moment war zumindest ich viel zu beschäftigt mit den Kindern, als das ich hätte zuhören können :D. Nach dem ersten Gewusel finden Marci und die anderen Herren Zeit, jeden der es will mal durch die Luft zu wirbeln und Kati und ich werden von den Mädchen an die Hand genommen und bekommen eine private Führung durch den Kindergarten, bei der wir die coolsten Attraktionen gezeigt bekommen, wie zum Beispiel die Rutsche, die Schaukel und die Ecke in der die Kleinsten ihr "Revier" haben Alle Kinder sind super niedlich und auf ihre Art süß (auch der Rabauke der Tarzan gespielt hat und keinen anderen zu seiner Schaukel lassen wollte :´D) und als wir wieder im Auto sitzen und winken fällt mir auf, wie anders die Kinder hier sind als die in Deutschland.


Im Camp angekommen machen wir uns auf den Weg zu unseren Elefanten. Die stehen nämlich noch im Wald und schlagen sich die Bäuche voll. Nach einem kurzen Fußweg, der uns über den Fluss und teilweise steil nach oben führt, erreichen wir unsere neuen Freunde die nun von den Mahuts auf einem Fleck versammelt werden. Wir dürfen aufsteigen und der nächste Ritt beginnt <3 Diesmal geht es durch die bewaldeten Berge auf und ab, wie schon erwähnt teilweise ziemlich steil, aber die Elefanten scheinen sich daran nicht zu stören und meistern den Weg, der gewagter aussieht, als er sich letztendlich geritten anfühlt, ohne mit der Wimper zu zucken. Nach ca. 1 1/2 Stunden geht es wieder zurück zum Camp. Für uns gibt es Mittagessen, für die Elefanten Mittagsschlaf ;P Schon gestern sind uns die dicken Zigaretten der Mahuts aufgefallen, die eher wie Joints aussehen.. Nach einer skeptischen Frage von Marci, was die Mahuts da eigentlich rauchen, hatte Marius im nu eine der Zigaretten (Tabak und Tamarinda Schale in Bananenblättern gerollt) organisiert und zum "Nachtisch" haben alle (außer mir :O) ein paar Züge genommen. Marcis Beurteilung lautet: schmeckt frisch, irgendwie ganz anders, mit mehr Geschmack, viel aromatischer als normale Zigaretten und damit gar nicht zu vergleichen und ein bisschen nach Bananenblatt.. :D
Vor dem nächsten Ritt steht wieder ein Bad im Fluss an, was alle außer Mae Kaphat genießen, dann gehts wieder los in die Berge und am Basis Camp vorbei, in dem die meisten Elefanten untergebracht sind und auch die größere Mahut Hütte steht. Am Ende gibts für die Elefanten eine Belohnung die zufälliger Weise riecht, schmeckt und aussieht wie Bananen ;P
Für uns geht es jetzt noch zu einem kleinen naturbelassenen Wasserfall der ganz hübsch anzusehen ist, aber aufgrund von der Hitze und mangelnden Niederschlägen nur sehr wenig Wasser führt.
Abends treffen wir Marius und Noha (Praktikant im Camp) zum Abendessen bei unserem Guest House wieder und sitzen dort noch lange, lange, lange (man könnte fast sagen bis spät in die Nacht) zusammen..

Fit wie eh und jeh sitzen wir am nächsten Morgen pünktlich um 8:00 Uhr beim Frühstück und starten in unsren letzten Tag hier :/
Heute reiten wir vom großen Camp aus nochmal eine ordentliche Runde durch die Berge, bevor wir uns verabschieden müssen. Den Mahuts haben wir jedem eine Flasche Reisschnaps mitgebracht, der am Abend vorher auf seine Tauglichkeit getestet wurde Zum Schluss setzen wir uns alle nochmal in einen Kreis auf den Boden und die Elefanten gesellen sich zu uns es gibt noch ein paar Streicheleinheiten und dann müssen wir los
Ein bisschen wird der Abschied uns dann aber doch noch bei unserem nächsten Stop versüßt. Wir halten bei der Tong Wai Stiftung und lernen kurz vor Schluss noch Baby Jack kennen, der mit seinen 3 Jahren schon kleine Stoßzahnstommel hat und damit super knuffig aussieht. Zusammen mit seiner Mutter und einer anderen tragenden Kuh läuft er in einem extra Gehege und wird so lange von der Stiftung versorgt, bis er sich sein Geld selber verdienen kann

Jetzt endgültig den Elefanten lebe wohl gesagt fahren wir mittagessen, dass wir auf einer Terrasse mit super Ausblick auf ein Tal mit Reisfeldern genießen. Danach machen wir noch eine gemütlich Bambusfloßfahrt auf einem größeren Fluss, der momentan allerdings keinen besonders hohen Wasserstand hat. Während der Floßfahrt werden wir nochmal ziemlich nass und das nicht nur, weil man direkt auf dem Boden vom Floß platz nimmt, der quasi die ganze Zeit über vom Wasser überflutet wird, sondern auch weil unser Floßfahrer besonders Spaß daran hat seine Passagier mit Wasser nass zu spritzen :D
Wieder im Gust Hause angekommen und in trockenen Klamotten sagen wir nun auch Marius Tschüss und treten die Rückfahrt nach Chiang Mai an.
An die kleine Yaya die grade im Teenageralter ist und nur Flausen in ihrem süßen Babykopf hat mit denen Michi immer zu kämpfen hatte, oder an Phu Kamüng mit seinem einzelnen Stoßzahn, der jeden Ritt angeführt hat und immer der langsamste war, weil Ricardo irgendwie nicht verstanden hat, wie man den Elefanten vorwärts treibet :D genauso wie an alle anderen Elefanten und besonders an meine hübsche Mae Wan Mai und Marcis süße Mae Kaphat werden wir wohl in nächster Zeit noch etwas öfter denken <3
Das war so eine schöne Zeit im Camp und Marci und ich sind uns einig, hier wollen wir wieder hin und das nächste mal viel länger!! :D <3 <3 <3

29.2.16 14:26

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